Bayerische Landesfestung Ingolstadt

Blick auf Herzogkasten und Neues Schloß 


Ein Gang durch die Reste der königlich bayerischen Landesfestung Ingolstadt ist ein Gang durch die Festungsgeschichte und durch die Kunst der militärischen Verteidigung. Er führt vom zirkular gebauten Reduit Tilly zum Kavalier Heideck und zur leider nur noch halben Fronte Rechberg der polygonalen Hauptumfassung. Dann können sich im Süden die beiden Hauptfeldwerke in Kothau und beim städtischen Gartenamt anschließen. Den Schlusspunkt wird das Fort VI/Prinz Karl im Osten bilden. Dieses zeitgeschichtliche Dokument hat als einziges nach dem 2. Weltkrieg die Zerstörungsorgien der Besatzungsmacht, aber auch der zivilen Regierungsgewalt überdauert.


Stadtgeschichte Im Jahre 2006 konnte die Stadt Ingolstadt auf ein historisch belegtes 1200jähriges Bestehen zurückblicken.

Festungsgeschichte Offiziell blieb Bayern neutral, es begünstigte aber insgeheim Kaiser Karl V., dem Herzog Wilhelm IV. gestattete, Ingolstadt als Versammlungsort für seine Truppen zu benützen.