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Periphere Kriegsstraßen

1. Distriktstraße von Großmehring nach Kösching und zwar vom Nordhang des Laimberges bis zur Brücke über den Köschingerbach

FlstNr. 2529 ½ Gemarkung Großmehring
FlstNr.1996 1/3 Gemarkung Demling
FlstNr. 3916 ½ Gemarkung Kösching
Ausgebaut 1878
Bauart: Packlage mit Dolomitbeschotterung /: wurde als Kriegsstraße nur verbreitert:/
Straßenlänge 2243 m, Fahrbahnbreite 6,00 m, Banketts beiderseits 1,00 m breit bekiest.
Die Straße ist unbeschränkt dem öffentlichen Verkehr übergeben. Sie wird als Distriktsstraße von der Distriktgemeinde Ingolstadt unterhalten.
Die Verbriefung der aus Mitteln des Militärärars für die Straßenverbreiterung erworbenen Grundflächen erfolgte direkt bei der Erwerbung an die Distriktgemeinde Ingolstadt laut Urkunden des k. Notar Mayer zu Ingolstadt vom 15. 16. und17. Oktober 1879 G.R.Nr. 792, 795 und 797

2. Teilstrecke der Distriktstraße Etting – Wettstetten

FlstNr. 1211 ½ Gemarkung Etting
Ausgebaut 1877/78
Bauart: Packlage mit Dolomitbeschotterung /:wurde als Kriegsstraße nur verbreitert:/
Straßenlänge 600 m, Fahrbahnbreite 6,00 m, Banketts beiderseits 1,00 m breit bekiest.
Die Straße ist unbeschränkt dem öffentlichen Verkehr übergeben. Sie wird als Distriktsstraße von der Distriktgemeinde Ingolstadt unterhalten.
Die für die Verbreiterung der Distriktsstraße als Kriegsstraße militärseits erworbenen Grundflächen wurden laut Urkunde des k. Notars Mayer zu Ingolstadt vom 2.Oktober 1880 G.R.Nr. 858 unentgeltlich an die Distriktgemeinde Ingolstadt abgetreten.

3. Teilstrecke der Distriktstraße Friedrichshofen - Gaimersheim

FlstNr. 2349 ½ Gemarkung Gaimersheim
Ausgebaut 1877/78
Bauart: Packlage mit Dolomitbeschotterung /::wurde als Kriegsstraße nur verbreitert:/
Straßenlänge 348 m, Fahrbahnbreite 6,00 m, Banketts beiderseits 1,00 m breit bekiest.
Die Straße ist unbeschränkt dem öffentlichen Verkehr übergeben. Sie wird als Distriktsstraße von der Distriktgemeinde Ingolstadt unterhalten.
Die für die Verbreiterung der Distriktsstraße als Kriegsstraße militärseits erworbenen Grundflächen wurden laut Urkunde des k. Notars Mayer zu Ingolstadt vom 2.Oktober 1880 G.R.Nr. 858 unentgeltlich an die Distriktgemeinde Ingolstadt abgetreten.

4. Zufahrtsstraße zum Zwischenwerk Rosenschwaig von der Bahnüberführung der Straße nach Hagau längs der Donauwörther Bahn bis zum bahnärarischen Grenzstein Nr. 16

FlstNr. 5299 ½ Gemarkung Ingolstadt
Ausgebaut 1892
Bauart: Packlage aus Dolomit mit Kiesbeschotterung
Straßenlänge 348 m, Fahrbahnbreite 4,00 m.
Die Straße ist der Gemeinde Weichering bedingt zur Benutzung überlassen.
Laut Vereinbarung vom 9./11.Dezember 1892 hat die Gemeinde Weichering jährlich 15 cbm geworfenen Straßenkies zu liefern und erfolgt alljährlich im Monate Dezember eine Neufestsetzung des Kiesquantums mit Rücksicht auf die stattgehabte Straßenabnützung.
Dem jeweiligen Besitzer der Rosenschwaige ist seitens der Bahnverwaltung das Fahrtrecht auf der Straße zugestanden. Das Forstärar hat gleichfalls das Fahrrecht weshalb demselben beim bahnärarischen Grenzstein Nr. 16 eine Zufahrtsrampe zum Distrikt „Schanzschütt“ hergestellt wurde.
Der zur Straßenanlage benötigte Grund wurde unentgeltlich überlassen, verblieb aber im Eigentum der k. Bahnverwaltung /:Entschließung der General. Direktion der k. b. Staatseisenbahnen vom 11.April 1890 Nr. 744 I.

5. Von der Donauwörther Eisenbahn nach Hagau und zwar von der Sandrach-Brücke bis Hagau

FlstNr. 791 ¼ Gemarkung Hagau
Ausgebaut 1878
Bauart: War Ortsverbindungsweg. Die Fahrbahn wurde militärseits mit Dolomitschotter chaussiert.
Straßenlänge 1483 m, Fahrbahnbreite 3,00 m, Banketts beiderseits 0,50 m breit bekiest.
Die Straße ist unbeschränkt dem öffentlichen Verkehr übergeben. Die Straße ist offen zu belassen für die Besitzer der anliegenden Grundstücke sowie als Holzabfuhrweg (Verhandlungen des k. Bezirksamts Neuburg vom 29.November 1877 und 1.Oktober 1878).
Die Gemeinde Hagau hat den Straßenunterhalt übernommen, jedoch mit der Bedingung, dass der Gemeinde keine größeren Verbindlichkeit zugemutet wird, als sie solche früher bezüglich der Instandsetzung und Unterhaltung des Weges als Ortsverbindungsweg gesetzlich hatte.