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Die Namen der Befestigungswerke

Durch eine Verfügung aus dem Jahre 1842 sollten hier in erster Linie Offiziere geehrt werden, welche sich in den napoleonischen Kriegen besonders ausgezeichnet hatten.
Die fünf regelmäßigen Fronten am linken Ufer erhielten (im Osten beginnend) die Namen Raglovich, Rechberg, Zoller, Vieregg und Pappenheim.
An sie schlossen die unregelmäßigen Fronten Butler und Preysing sowie die noch nicht ausgeführte Kehle Deroy an.
Die Kavaliere der regelmäßigen Fronten am linken Ufer bekamen (im Osten beginnend) die Namen Dallwigk, Heideck, Elbracht, Spreti, Hepp und Zweibrücken.
Der Münzbergkavalier und die Neue Eselsbastion beim Neuen Schloß behielten traditionsreiche amen.
Der Brückenkopf hieß Tillyveste, seine Fronten sollten die Namen Streiter, Becker und Gumppenberg tragen.
Neue Namen gab es auch im Bereich der unregelmäßigen Fronten. Der Frauenkavalier am ausspringenden Winkel der Fronte Butler erhielt den Namen Baur, der sogenannte „Rote Turm" am Münzbergerkavalier den Namen Triva.
Die Kreuzblockhäuser Minucci und Habermann hatten noch keine Umwallung, die Vorfesten Haslang, Max Emanuel und Wrede waren noch gar nicht begonnen. Neben Tilly sowie den beiden Festungsbaudirektoren Streiter und Becker waren hier die einzigen Benennungen zu finden, die nichts mit den napoleonischen Kriegen zu tun hatten: Haslang war der große Organisator des bayerischen Kriegswesens vor dem 30 -jährigen Krieg, Kurfürst Max Emanuel der Schöpfer des stehenden Heeres und erfolgreiche Führer in den Türkenkriegen.