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Die bastionäre Befestigung |
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Vor der im 19. Jahrhundert errichteten Landesfestung gab es im Wesentlichen drei ältere Befestigungsringe um die Stadt. Diese drei Befestigungen sind in der Abbildung unten zur Verdeutlichung der Entwicklung in den Plan der Festung vom 19.Jahrhundert eingezeichnet. |
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Plan der Festung im 19.Jahrhundert |
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Zwischen 1654 und 1662 wurde dann -betrachtet man das noch immer zerschundene Bayern - die beträchtliche Summe von rund 260 000 Gulden für eine umfassende Verstärkung von Ingolstadt ausgegeben. Dass dies auch den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt förderte, darf als sicher gelten, denn die bis zu 2000 Arbeiter haben sicher einen Teil ihres Verdienstes in Ingolstadt ausgegeben, wie auch das einheimische Handwerk von dem gewaltigen Unternehmen profitiert haben dürfte. |
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Die Verstärkung war das Werk von Christoph Heidemann, den man zu den bedeutendsten bayerischen Festungsbaumeistern zählen darf. Er stand bereits seit 1645 als Ingenieur in den Diensten des Kurfürsten, und er sollte sich auch als Verfasser eines einschlägigen Werkes einen Namen machen. Dass er häufig in Ingolstadt weilte, mag man daran sehen, dass er hier die Dame seines Herzens fand, denn 1656 heiratete er die Ingolstädterin Maria Magdalena Schmidtmann. Allerdings hat das Paar seinen ständigen Wohnsitz in München genommen, denn alle acht Kinder sind in der Landeshauptstadt getauft worden. |