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Neue Station weist auf die zweite Grundsteinlegung zur Bayerischen Landesfestung hin

Infotafel am Festungsrundgang enthüllt
Der Festungsrundgang in Ingolstadt hat eine neue Informationstafel erhalten

DKFoto Brandl

Die Tafel mit der Nummer 23 weist auf die Grundsteinlegung zur Bayerischen Landesfestung Ingolstadt links der Donau am 25. August 1834 hin. Neben dem Grundstein rechts der Donau, der im Jahr 1828 für die zirkulare Befestigung mit ihren runden Wehrbauten gelegt wurde, handelt es sich um den zweiten für die Befestigung mit langen geraden Fronten.
Die charakteristische Form, die auf den Grundstein aufbaut, ist in Fragmenten noch sichtbar in einer Senke bei der Tafel. Sie steht gleich hinter der Technischen Hochschule am Rande des Glacis und wurde am Dienstagabend von Maximilian Schuster, Vorsitzender des Fördervereins der Landesfestung, und Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) enthüllt. Die Festung werde in Bezug auf die derzeit vieldiskutierte Stadtidentität unterschätzt, sagte Scharpf. Sie übernehme nicht nur eine wichtige Rolle, was den Beinamen der Stadt als Schanz angeht. "Es gibt keine andere Stadt, die über ein derartiges Freilichtmuseum verfügt", so der OB. Dies müsse bei der Suche nach Identität - auch in Bezug auf den Tourismus - besser herausgearbeitet werden. Scharpf dankte zudem dem Förderverein, der das Aufstellen der Tafel möglich gemacht hat, für sein Engagement.
Der DONAUKURIER berichtete am 28.04.2022. mehr lesen

Fotos: Stadt Rössle

     

Ein weiterer Baustein im Festungsfreilichtmuseum Ingolstadt

Enthüllungen sind ja nicht immer im Sinne von Politikern – in diesem Fall enthüllte Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf aber nichts Skandalöses: Zusammen mit Maximilian Schuster, dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Bayerische Landesfestung Ingolstadt, durfte er die Infotafel Nr. 23 des Ingolstädter Festungsrundgangs der Öffentlichkeit vorstellen. Das Besondere daran: Sie markiert den Ort, an dem am 25. August 1834 der Grundstein für die „Landesfestung Ingolstadt“ gelegt worden ist.

„Die Festung ist ein grundlegender Bestandteil der Stadtidentität“, erklärte Maximilian Schuster. Und mit Blick auf die unzähligen Festungsbauten, von denen viele bis heute das Stadtbild der „Schanz“ prägen, meinte er: „Es ist eigentlich ein großes Freiluftmuseum, das Ingolstadt da hat.“ Genau so sieht das auch der Oberbürgermeister, der sich beim Förderverein für dessen Engagement beim Aufstellen und Pflegen der Tafeln bedankte: „Die Festung gehört zu Ingolstadt. Wir wollen mit unserer Festung auch touristisch werben.“ Nicht zuletzt verdankt auch die Auto Union dem Standortvorteil Festungsbauten ihre Ansiedlung in Ingolstadt.

Tafel Nr. 23, die sich im Glacis hinter der Technischen Hochschule befindet, informiert über die Grundsteinlegung von 1834 in der Caponniere der Fronte I-II (später „Fronte Raglovich“). Heute ist von diesem Festungsbau nurmehr ein kleiner Rest der Spitze der Caponniere zu sehen, ein spitzes Dreieck, das sich im Gelände „versteckt“. Der Grundstein selbst befindet sich – unter Erde und hinter Mauerwerk – in dieser Spitze. Wenn man davon ausgeht, dass hier sprichwörtlich das Fundament für ein Bauprojekt gelegt wurde, das teurer als Schloss Neuschwanstein war, würde man sich aus Sicht des Fördervereins über etwas mehr Sichtbarkeit wünschen. Und so gab Maximilian Schuster dem OB noch eine Anregung mit auf den Weg: „Unser Wunsch wäre, hier weiter in die Tiefe zu gehen, um den Sockel sehen zu können. Und man sollte die umliegenden Mauerreste sichern.“

Melanie Arzenheimer berichtete in BAYERN-mittendrin am 28.04.2022.
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Freiherr von Dalwigk: Mit nur einem l
Zur Geschichte des Namensgebers für das einstige Festungsgebäude

Ingolstadt - Kenner der Ingolstädter Festungsgeschichte haben es sicher gleich bemerkt: In dem Artikel über die baldige Renaissance des historischen Kavaliers Dalwigk (als digitales Gründerzentrum), der im März erschienen ist, stimmte etwas nicht.
Der Namensgeber für den markanten Bau der klassizistischen Landesfestung, deren Grundstein 1834 (an der Fronte Raglovich) gelegt wurde, war nicht Franz Maria von Dalwigk zu Lichtenfels, sondern Franz Xaver Maria Freiherr von Dalwigk, geboren 1772 oder 1773 in Jülich, gestorben 1833 in Mannheim. Darauf weist Werner Kundmüller hin, ein Mitglied des Festungsvereins und historisch versiert.

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Vorträge und Exkursionen

Der Förderkreis Bundesfestung Ulm plant nach Corona-bedingter mehrfacher Verschiebung im Mai dieses Jahrs die 3. Internationale Biehler-Fort-Tagung durchzuführen. Die ersten beiden Tagungen fanden 2018 in Torun/Thorn und 2019 in Kaliningrad/Königsberg statt. Zur diesjährigen Tagung haben sich erstmals auch französische und englische Forscherkollegen angemeldet. Der Förderkreis will die bereits geknüpften Kontakte insbesondere zu den polnischen und russischen Kollegen intensivieren und sich über die verschiedenen Restaurierungsprojekte und Revitalisierungsmöglichkeiten austauschen. Die Tagungssprachen sind deutsch, englisch und polnisch.
Programm und Tagungsordnung können Sie hier lesen. [623 KB]

     
     

     
     

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